Barbara Wendelken - Über mich

 

 

Über mich

Ich wurde 1955 in Schwanewede bei Bremen geboren und habe mich im Laufe meines Lebens immer weiter in den Nordwesten „gewohnt“. Jetzt lebe ich in Ostfriesland und dort spielen auch die meisten meiner Romane.

 

Bevor ich das Schreiben für mich entdeckt habe, war ich Kinderkrankenschwester.

 

Seit meiner ersten Veröffentlichung im Jahr 1993 sind sechs Romane, mehr als dreißig Kinderbücher, eine Erzählung, zwei Hörspiele und diverse Kurzgeschichten in Anthologien erschienen. Einige der Kinderbücher wurden in andere Sprachen übersetzt. Meine Gesamtauflage liegt bei 500.000 Büchern. 

 

Ich bin verheiratet, habe drei mittlerweile erwachsene Kinder und lebe mit meinem Mann in einem Fehndorf in der Nähe von Leer.

  

Über das Schreiben

Immer noch betrachte ich es als großes Privileg, dass ich das Schreiben zu meinem Beruf machen konnte. Ich liebe es, stundenlang in meinen Geschichten zu verschwinden. Es kommt vor, dass ich mitten in der Nacht aufstehe, um eine Idee festzuhalten, die mir im Halbschlaf eingefallen ist.  Anders als bei vielen Kollegen entsteht bei mir ein großer Teil der Handlung erst während des Schreibens. Mit den Protagonisten, die erst nach einiger Zeit wirklich lebendig für mich werden,  entwickelt sich auch die Geschichte. Mitunter gelingt eine Nebenperson so gut, dass sie einfach mehr Raum braucht – und schon nimmt der Plot eine neue Wendung.

Wenn ein Roman fertig ist, fällt es mir sehr schwer, loszulassen und mich von meinen Protagonisten zu verabschieden.  Am besten klappt es, wenn ich gleich etwas Neues anfange.

 

MFQ:

Warum haben Sie sich für ein Leben mit dem Verbrechen entschieden?

Vielleicht, weil ich im wahren Leben so überaus lieb und freundlich bin? Morden kann sehr befreiend sein. Wenn mich jemand im real life richtig ärgert, muss er damit rechnen, auf dem Papier gemeuchelt zu werden. Gerade plane ich eine Story über einen Fotografen. Mehr kann ich noch nicht verraten. Fest steht, dass er den Tod verdient hat.

Was ist Ihre Lieblingstatwaffe?

Ich habe alles schon mal probiert, Schusswaffen, Messer, eine Stricknadel, Strom, sogar Pfeil und Bogen. Und natürlich Gift. Ich glaube, meine Opfer wurden am häufigsten vergiftet. Das macht keine Schweinerei, hinterlässt keine DNA Rückstände an der Leiche,  ideal für den kleinen Mord zwischendurch.

Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?

Ohne Leiche ist ein Krimi langweilig. Und kein Mensch kauft einen langweiligen Krimi.  Ich muss es also tun, mir bleibt gar nichts anderes übrig. Aber ich lasse meine Opfer nicht lange leiden.